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Rumöller  - Feine Schlafräume
Grafikbild mit Schriftzug Schwitzen in der Nacht
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Nachts schwitzen: Ursachen und was wirklich hilft

Etwas Schwitzen in der Nacht ist normal: Über die Haut gibt der Körper im Schlaf bis zu einem halben Liter Flüssigkeit ab. Wachen Sie regelmäßig verschwitzt auf, liegt es meist an einer zu warmen Bettdecke, an Bettwäsche oder Nachtwäsche aus Kunstfasern, an einem überheizten Schlafzimmer oder an Alkohol und schwerem Essen am Abend. Hilfreich sind eine Decke, die Feuchtigkeit ausgleicht, Bettwäsche aus Leinen oder Baumwolle und ein kühles Schlafzimmer. Schwitzen Sie über Wochen stark, ohne dass sich ein Grund findet, sprechen Sie bitte mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt.

Sie wachen mitten in der Nacht auf, das Kopfkissen ist feucht, die Decke klebt, und an Schlaf ist erst einmal nicht zu denken. Starkes Schwitzen in der Nacht raubt vielen Menschen die Erholung. Die gute Nachricht: In den meisten Fällen muss das nicht sein.

Wie viel wir nachts schwitzen, hängt von vielen Dingen ab: vom Geschlecht, vom Lebensabschnitt und vor allem vom Schlafklima im Bett. Und genau das können Sie mit der richtigen Bettdecke, der passenden Bettwäsche und ein paar Gewohnheiten deutlich verbessern.

Was hilft gegen nächtliches Schwitzen? Auf einen Blick

  • Passende Bettdecke: eine Decke, die Feuchtigkeit aufnimmt und abgibt, zum Beispiel aus Naturhaar, im Sommer leichter als im Winter
  • Bettwäsche aus Naturfasern: Leinen, Baumwolle oder Halbleinen statt Synthetik
  • Molton-Unterlage: nimmt zusätzlich Feuchtigkeit auf, wenn Sie stark schwitzen
  • Kühles Schlafzimmer: etwa 18 °C, regelmäßig lüften
  • Leichte Nachtwäsche: eine atmungsaktive Schicht aus Baumwolle, Leinen oder Seide
  • Am Abend: wenig Alkohol und Koffein, kein schweres oder scharfes Essen
  • Am Tag: viel bewegen und ausreichend trinken

Warum schwitzen wir nachts?

Schwitzen ist die Klimaanlage unseres Körpers. Zum Einschlafen senkt der Körper seine Temperatur leicht ab und gibt dabei Wärme und Feuchtigkeit über die Haut ab. Kann diese Feuchtigkeit nicht entweichen, staut sich die Wärme unter der Decke, und wir schwitzen stärker.

Die häufigsten Ursachen für nächtliches Schwitzen sind harmlos:

  • Zu warme Bettdecke: Die Winterdecke im Sommer oder eine Daunendecke in einem geheizten Schlafzimmer ist für viele zu viel.
  • Kunstfasern im Bett: Bettwäsche, Nachtwäsche oder Bettdecken aus Synthetik halten Feuchtigkeit und Wärme oft fest.
  • Zu warmes Schlafzimmer: Ist es im Raum zu warm, kann der Körper seine Wärme schlechter abgeben.
  • Alkohol, Koffein und schweres Essen: Ein Glas Wein, ein scharfes Abendessen oder Kaffee am späten Nachmittag regen den Kreislauf an [PRÜFEN].
  • Hormonelle Veränderungen: Besonders in den Wechseljahren kommen Hitzewallungen und Schweißausbrüche in der Nacht häufig vor.
  • Stress: Wer mit Sorgen ins Bett geht, schläft unruhiger und schwitzt oft mehr [PRÜFEN].

Wann Sie mit einer Ärztin oder einem Arzt sprechen sollten

Unsere Tipps helfen bei normalem Schwitzen. Schwitzen Sie dagegen über mehrere Wochen nachts so stark, dass Sie Schlafanzug oder Bettwäsche wechseln müssen, ohne dass Decke, Raum oder Abendessen der Grund sein können, lassen Sie das bitte ärztlich abklären. Das gilt besonders, wenn Fieber, ungewollter Gewichtsverlust oder starke Müdigkeit dazukommen [PRÜFEN]. Auch manche Medikamente können nächtliches Schwitzen auslösen.

1. Wählen Sie eine Bettdecke, die Feuchtigkeit ausgleicht

Die Bettdecke hat den größten Einfluss darauf, ob Sie nachts schwitzen. Eine gute Decke wärmt, nimmt die Feuchtigkeit Ihres Körpers auf und gibt sie nach außen wieder ab. So bleibt das Klima unter der Decke trocken.

  • Naturhaardecken aus Kamelhaar, Kaschmir oder Schurwolle gleichen Temperatur und Feuchtigkeit besonders gut aus. Sie sind die erste Wahl für alle, die nachts leicht schwitzen.
  • Seidendecken sind sehr leicht und regulieren die Wärme angenehm.
  • Leichte Daunendecken sind für alle geeignet, die die Daune lieben, aber warm schlafen. Achten Sie auf eine niedrige Wärmestufe, etwa unsere Sommerbettdecken .
  • Faserdecken aus Mikrofaser geben Feuchtigkeit schnell ab und lassen sich oft waschen.

Wechseln Sie zwischen Sommer und Winter die Decke. Eine leichte Sommerdecke und eine wärmere Winterdecke passen sich der Jahreszeit besser an als eine Decke für das ganze Jahr. Welche Füllung und welche Wärmestufe zu Ihnen passt, lesen Sie in unserem Ratgeber Welche Bettdecke passt zu mir? 

2. Schlafen Sie in Bettwäsche aus Naturfasern

Satin fühlt sich beim Hineinlegen kühl an. Wichtiger als das erste Gefühl ist aber die Faser: Baumwolle, Leinen und Halbleinen nehmen Feuchtigkeit deutlich besser auf als Synthetik und lassen die Haut atmen.

  • Leinen gehört zu den kühlsten Bettwäsche-Stoffen und nimmt viel Feuchtigkeit auf, bevor es sich feucht anfühlt. Mehr dazu in unserem Ratgeber Leinen-Bettwäsche: Vorteile, Nachteile und Halbleinen.
  • Perkal aus Baumwolle ist fest gewebt, matt und fühlt sich frisch an.
  • Seide gleicht Temperatur aus und fühlt sich auch in warmen Nächten angenehm an.

Welcher Stoff zu Ihnen passt, zeigt Ihnen unser Ratgeber Bettwäsche-Stoffe im Vergleich. 

Jeder Stoff kann nur eine bestimmte Menge Feuchtigkeit aufnehmen. Wechseln Sie die Bettwäsche deshalb häufiger, wenn Sie viel schwitzen.

3. Legen Sie eine Molton-Unterlage ins Bett

Wer stark schwitzt, legt am besten ein Moltontuch zwischen Spannbettlaken und Matratze. Der dichte, weiche Baumwollstoff nimmt zusätzlich Feuchtigkeit auf, schützt die Matratze und lässt sich einfach waschen. Passende Unterlagen finden Sie bei unseren Schutzbezügen und Auflagen.

4. Halten Sie das Schlafzimmer kühl

Ein kühles Schlafzimmer hilft dem Körper, seine Wärme abzugeben. Als Richtwert gelten etwa 18 °C, nicht zu warm und nicht zu kalt. Lüften Sie vor dem Schlafengehen gründlich durch. Warum die Temperatur so wichtig ist und wie Sie richtig lüften, lesen Sie in unserem Ratgeber Gut schlafen im Winter.

5. Tragen Sie leichte Nachtwäsche

Ein dicker Schlafanzug aus Fleece oder Polyester wirkt unter der Decke wie eine zweite Decke. Besser ist eine einzige, leichte Schicht aus Baumwolle, Leinen oder Seide, die Feuchtigkeit aufnimmt. Passen Sie die Nachtwäsche der Jahreszeit an: im Sommer kurz und leicht, im Winter etwas wärmer, aber atmungsaktiv.

6. Achten Sie auf den Abend und den Tag

Auch Ihre Gewohnheiten beeinflussen, wie stark Sie nachts schwitzen:

  • Wenig Alkohol und Koffein: Lassen Sie Wein, Bier, Kaffee und schwarzen Tee am Abend lieber weg.
  • Leichtes Abendessen: Fettiges und scharf gewürztes Essen bringt den Körper in Schwung, gerade wenn Sie spät essen.
  • Ausreichend trinken: Wasser oder ungesüßter Tee über den Tag verteilt.
  • Viel bewegen: Wer sich am Tag regelmäßig bewegt, schwitzt nachts oft weniger. Nehmen Sie die Treppe statt des Aufzugs und gehen Sie kurze Wege zu Fuß.

Wie Sie mit festen Ritualen und Schlafenszeiten besser zur Ruhe kommen, lesen Sie in unserem Ratgeber Schlaf Booster: 5 Tipps für besseren Schlaf.

Häufige Fragen zum Schwitzen in der Nacht

Ist es normal, nachts zu schwitzen? Ja. Im Schlaf gibt der Körper bis zu einem halben Liter Flüssigkeit über die Haut ab. Erst wenn Sie regelmäßig durchgeschwitzt aufwachen, lohnt es sich, nach der Ursache zu suchen.

Welche Bettdecke ist die beste, wenn man nachts schwitzt? Naturhaardecken aus Kamelhaar, Kaschmir oder Schurwolle gleichen Feuchtigkeit besonders gut aus. Auch Seidendecken und leichte Daunendecken mit niedriger Wärmestufe sind eine gute Wahl.

Welche Bettwäsche hilft gegen Schwitzen? Bettwäsche aus Leinen, Halbleinen oder Baumwoll-Perkal. Sie nimmt Feuchtigkeit gut auf und fühlt sich kühl an. Synthetische Stoffe sollten Sie meiden.

Welche Temperatur sollte das Schlafzimmer haben? Etwa 18 °C. Ist es deutlich wärmer, kann der Körper seine Wärme schlechter abgeben.

Warum schwitze ich nachts am Kopf? Der Kopf liegt auf dem Kissen und gibt viel Wärme ab. Ein Kopfkissen mit atmungsaktiver Füllung und ein Bezug aus Leinen oder Baumwolle helfen. Welche Füllung zu Ihnen passt, lesen Sie in Welches Kopfkissen passt zu mir? 

Wann sollte ich wegen Nachtschweiß zum Arzt? Wenn Sie über mehrere Wochen so stark schwitzen, dass Sie Wäsche wechseln müssen, ohne dass es an Decke, Raum oder Abendessen liegt, oder wenn Fieber oder Gewichtsverlust dazukommen.

Unser Service: die Bettdecke, unter der Sie nicht mehr schwitzen

Sie wachen nachts verschwitzt auf und möchten wissen, ob es an Ihrer Bettdecke liegt? Bei RUMÖLLER - Feine Schlafräume nehmen wir uns Zeit für Sie und finden gemeinsam die Bettdecke und Bettwäsche, die zu Ihrem Wärmebedürfnis passen. Sie finden uns in Hamburg-Blankenese (Elbchaussee 582) und im ELBE Einkaufszentrum (Osdorfer Landstraße 131). Vereinbaren Sie hier einen Beratungstermin oder rufen Sie uns an unter +49 40 860913.

Hier finden Sie unsere Bettdecken