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Rumöller  - Feine Schlafräume
Rumoeller - Luxuriöses Vispring Boxspringbett
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Schlafzimmer gestalten: So richten Sie einen Raum ein, in dem Sie gut schlafen

Ein gut gestaltetes Schlafzimmer ist ruhig, aufgeräumt und auf das Bett ausgerichtet. Stellen Sie das Bett mit dem Kopfteil an eine feste Wand, wählen Sie sanfte, helle Farben und natürliche Materialien, und setzen Sie auf warmes, indirektes Licht aus mehreren Quellen. Tagesdecke, Plaid und Dekokissen machen aus dem Bett den schönsten Platz im Raum.

Kein Raum begleitet Sie so viele Stunden wie Ihr Schlafzimmer. Trotzdem wird er oft zuletzt eingerichtet und dient nebenbei als Abstellraum, Büro oder Bügelzimmer. Dabei braucht es gar nicht viel, damit aus dem Schlafzimmer ein Rückzugsort wird. Wir zeigen Ihnen, worauf es beim Gestalten ankommt: vom Platz für das Bett über Farben und Licht bis zur Frage, wie man Dekokissen schön arrangiert.

Schlafzimmer gestalten auf einen Blick

  • Bett: Kopfteil an eine feste Wand, nicht unter das Fenster, am besten mit Blick zur Tür
  • Farben: sanftes Weiß, Sand- und Brauntöne, helles Blaugrau; kräftige Farbe nur an einer Wand
  • Licht: mindestens zwei Lichtquellen, warmweiß, blendfrei und dimmbar
  • Ordnung: geschlossene Schränke statt offener Regale, nichts unter dem Bett verstauen
  • Ruhe: Verdunkelung am Fenster, Fernseher und Laptop draußen lassen
  • Textilien: Bettwäsche, Tagesdecke, Plaid und Kissen in einer Farbfamilie

Wohin mit dem Bett?

Das Bett ist der Mittelpunkt des Raums, und alles andere richtet sich danach. Stellen Sie es mit dem Kopfteil an eine feste Wand. Das gibt ein Gefühl von Geborgenheit. Unter dem Fenster schläft es sich weniger gut, denn dort zieht es leicht, und Licht und Geräusche von draußen sind näher. Viele Menschen fühlen sich außerdem wohler, wenn sie vom Bett aus die Tür sehen können.

Über dem Kopfteil sollten keine schweren Regale, großen Bilder oder Hängelampen hängen. Auch einen Spiegel, der direkt auf das Bett gerichtet ist, empfinden viele als unruhig. Planen Sie rechts und links des Bettes genug Platz ein, damit Sie bequem aufstehen und das Bett machen können, und lassen Sie am Fußende Raum zum Durchgehen.

Wie wichtig das Bett selbst ist, merken Sie spätestens nach ein paar Wochen. Ein hochwertiges Bett ist das, was Sie jeden Tag am meisten nutzen. Worauf es dabei ankommt, lesen Sie in unserem Ratgeber Luxus-Boxspringbett: Warum sich die Investition lohnt.

Ruhige Farben und natürliche Materialien

Im Schlafzimmer darf es leise zugehen, auch bei den Farben. Sanftes Weiß, Sand- und Brauntöne und ein helles Blaugrau wirken beruhigend und lassen den Raum größer erscheinen. Wenn Sie eine kräftige Farbe lieben, streichen Sie nur eine Wand, am besten die hinter dem Kopfteil. So bekommt der Raum Charakter, ohne unruhig zu wirken.

Sehr dunkle Wände, harte Materialien und wuchtige Möbel machen einen Raum schnell schwer. Besser sind Holz, Leinen, Wolle und Baumwolle. Sie fühlen sich angenehm an und altern schön. Als Dekoration genügen wenige Dinge, die Ihnen etwas bedeuten: ein Foto, ein Andenken von einer Reise, eine Vase mit Zweigen.

Bettwäsche: die größte Fläche im Raum

Kein anderes Stück prägt das Schlafzimmer so stark wie die Bettwäsche. Sie ist die größte Stofffläche im Raum, und Sie können sie mit wenig Aufwand wechseln.

  • Uni-Bettwäsche wirkt ruhig und elegant und lässt sich mit Plaids und Kissen in jeder Farbe kombinieren.
  • Gemusterte Bettwäsche mit Streifen oder feinen Mustern setzt einen Akzent. Dann sind Wände, Tagesdecke und Kissen besser zurückhaltend.
  • Der Stoff bestimmt die Optik mit: Satin glänzt leicht, Leinen wirkt lässig mit seiner Knitteroptik, Perkal ist matt und glatt.

Welcher Stoff sich wie anfühlt und zu welchem Schläfertyp passt, erklären wir in unserem Ratgeber Bettwäsche-Stoffe im Vergleich. In unserer Bettwäsche finden Sie Uni-Farben ebenso wie gemusterte Modelle.

Tagesdecke, Plaid und Dekokissen: das Bett schön gestalten

Erst Tagesdecke, Plaid und Kissen machen aus einem gemachten Bett ein gestaltetes Bett. Sie geben dem Raum Wärme und lassen sich mit der Jahreszeit wechseln.

Die Tagesdecke

Eine Tagesdecke deckt die Bettwäsche ab und sorgt tagsüber für ein ruhiges, ordentliches Bild. Legen Sie sie erst auf, wenn Bettdecke und Kissen morgens gut ausgelüftet sind. Wer es lässiger mag, legt sie nur über die untere Hälfte des Bettes.

  • Als Überwurf: Rechnen Sie zur Breite und Länge des Bettes etwa 40 cm Überhang pro Seite hinzu.
  • Unter die Matratze geschlagen: Rechnen Sie pro Seite die Matratzenhöhe plus etwa 20 cm hinzu. Dafür eignet sich ein dünneres Material besser.

Schöne Tagesdecken, zum Beispiel von Lexington Company, finden Sie in unseren Decken und Plaids.

Das Plaid

Ein Plaid liegt locker gefaltet am Fußende des Bettes. Es ist weicher als eine Tagesdecke und vielseitiger: als zusätzliche Decke in kühlen Nächten, im Lesesessel oder auf dem Sofa. Ein Plaid in einer neutralen Uni-Farbe passt zu fast jeder Bettwäsche. Besonders elegant wirkt es, wenn ein Dekokissen aus dem gleichen Stoff dazukommt.

Dekokissen richtig arrangieren

Dekokissen wirken am schönsten, wenn sie sich in Größe, Form und Material unterscheiden, aber in einer Farbfamilie bleiben. Wolle und Fell wirken warm und gemütlich, Satin und Seide eher modern. Abstufungen einer Farbe schaffen Ruhe, ein Mix aus Materialien setzt Akzente. Die Kissen werden von hinten nach vorn geschichtet, die großen an das Kopfteil, die kleinen nach vorn.

  • Klein: zwei Kissen 40 × 80 cm, davor ein Kissen 40 × 40 cm
  • Mittel: Kissen 80 × 80 cm hochkant an das Kopfteil, davor ein Kissen 40 × 80 cm und vorn ein Kuschelkissen 40 × 40 cm
  • Luxuriös: wie die mittlere Variante, dazu Kissen in 50 × 70 cm und 40 × 60 cm

Als Abschluss passt eine Nackenrolle von etwa 15 × 40 cm. Für eine schlichte Optik reicht auch eine einzelne, dekorativ bezogene Bettrolle. Sie ist zum Schmücken da, nicht zum Schlafen. Für die Nacht brauchen Sie ein Kissen, das zu Ihrer Schlafposition passt. Wie Sie es finden, lesen Sie in Welches Kopfkissen passt zu mir?

Eine große Auswahl finden Sie in unseren Dekokissen.

Licht im Schlafzimmer: in fünf Schritten zur richtigen Beleuchtung

Licht entscheidet, ob ein Schlafzimmer am Abend gemütlich wirkt oder kühl. Eine einzelne Deckenlampe reicht dafür nicht. Besser sind mehrere Lichtquellen, die Sie je nach Situation einzeln einschalten.

  1. Planen Sie die Lichtquellen. Rechnen Sie mit mindestens zwei Lichtquellen pro etwa 10 m², in verwinkelten Räumen mit drei. Denken Sie an die Plätze, an denen Sie Licht brauchen: am Kleiderschrank, zum Lesen im Bett, vielleicht an einem kleinen Schreibtisch. Steckdosen und Schalter gehören neben das Bett und den Nachttisch.
  2. Wählen Sie die Deckenleuchte. Sie soll das Licht gleichmäßig und weich verteilen. Pendelleuchten passen zu hohen Decken, flache Deckenleuchten zu niedrigen.
  3. Setzen Sie Akzente mit Tisch- und Wandleuchten. Sie geben dem Raum Tiefe und schaffen kleine Lichtinseln. Eine Leseleuchte sollte dimmbar sein und blendfrei. Mit einem beweglichen Hals stören Sie beim Lesen niemanden, der neben Ihnen schon schlafen möchte.
  4. Nutzen Sie indirektes Licht. LED-Streifen hinter dem Kopfteil, hinter dem Schrank oder unter dem Bett sorgen für ein sanftes Leuchten. Auch Wandleuchten mit Schirm streuen das Licht angenehm. Kein Licht sollte Ihnen direkt in die Augen scheinen, außer der Leseleuchte.
  5. Achten Sie auf die Lichtfarbe. Im Schlafzimmer ist warmweißes Licht mit etwa 2.600 bis 2.800 Kelvin am angenehmsten. Es erinnert an Abendlicht und lässt den Tag ruhig ausklingen.

Warum Licht am Morgen und am Abend auch Ihre innere Uhr beeinflusst, lesen Sie in unserem Ratgeber Gut schlafen im Winter.

Dunkel, ruhig und ohne Bildschirme

Nachts darf es im Schlafzimmer richtig dunkel werden. Verdunkelnde Vorhänge oder Rollos halten Straßenlaternen und das frühe Sommerlicht draußen. Schön sieht es aus, wenn ein Vorhang aus leichtem Stoff vor einem Verdunkelungsrollo hängt.

Fernseher und Laptop gehören nicht ins Schlafzimmer. Sie ziehen den Arbeitstag ins Bett und halten wach. Erlaubt sind eine Leseleuchte und ein Wecker. Ein mechanischer Wecker zum Aufziehen ist dabei nicht nur leise, sondern auch ein schönes Stück auf dem Nachttisch.

Wie kühl es im Schlafzimmer sein sollte und wie Sie richtig lüften, steht ebenfalls in Gut schlafen im Winter.

Ordnung und Stauraum

Unordnung im Blick hält den Kopf beschäftigt, auch wenn Sie die Augen schon schließen wollen. Deshalb sind geschlossene Möbel im Schlafzimmer die bessere Wahl: Kleiderschränke, Kommoden und Schranksysteme mit Schiebetüren. Offene Regale wirken schnell unruhig.

  • Unter dem Bett: Verstauen Sie dort nicht Ihre Kisten und Koffer. Unter dem Bett sammelt sich Staub, und die Luft kann nicht zirkulieren.
  • Ankleide: Ist der Raum groß genug, lässt sich am Fußende des Bettes eine kleine Ankleide abtrennen, zum Beispiel mit einem halbhohen Schrank.
  • Nachttisch: Er muss nicht zum Bett passen. Ein alter Stuhl, eine Holzkiste oder eine Korbtruhe geben dem Raum Persönlichkeit.
  • Sessel: Ein Lesesessel mit Plaid und Leseleuchte macht aus einer Ecke einen kleinen Rückzugsort, an dem auch die Kleidung für den nächsten Tag Platz findet.

Das Schlafzimmer mit der Jahreszeit verändern

Sie müssen nicht neu einrichten, um Ihr Schlafzimmer frisch wirken zu lassen. Oft reichen Bettwäsche, Plaid und Kissen.

  • Herbst und Winter: Wolle, Webpelz und Kaschmir machen das Bett gemütlich. Warme Töne wie Cognac, Rost oder Tannengrün passen gut. Wärmende Winter-Bettwäsche aus Flanell, Jersey oder Satin rundet das Bild ab.
  • Frühling und Sommer: Helle Farben und leichte Stoffe machen den Raum luftig. Das schwere Plaid wechselt gegen ein leichtes aus Baumwolle oder Leinen, und leichte Sommer-Bettwäsche, etwa aus Leinen, bringt in warmen Nächten Kühle. Mehr dazu lesen Sie in Leinen-Bettwäsche: Vorteile, Nachteile und der Unterschied zu Halbleinen.

Häufige Fragen zum Schlafzimmer gestalten

Wo sollte das Bett im Schlafzimmer stehen?

Mit dem Kopfteil an einer festen Wand, nicht unter dem Fenster und am besten so, dass Sie vom Bett aus die Tür sehen können.

Welche Farben eignen sich für das Schlafzimmer?

Ruhige, helle Töne wie sanftes Weiß, Sand, Braun und helles Blaugrau. Eine kräftige Farbe wirkt am besten an nur einer Wand, zum Beispiel hinter dem Kopfteil.

Welches Licht ist im Schlafzimmer am besten?

Warmweißes Licht mit etwa 2.600 bis 2.800 Kelvin aus mehreren Quellen: eine weiche Deckenleuchte, Tisch- oder Wandleuchten, indirektes Licht und eine dimmbare Leseleuchte.

Wie groß muss eine Tagesdecke sein?

Als Überwurf rechnen Sie etwa 40 cm Überhang pro Seite zur Bettgröße hinzu. Soll sie unter die Matratze geschlagen werden, rechnen Sie pro Seite die Matratzenhöhe plus etwa 20 cm.

Wie viele Dekokissen gehören auf ein Bett?

Das ist Geschmackssache. Schon drei Kissen in zwei Größen wirken schön, zum Beispiel zwei Kissen 40 × 80 cm und eines 40 × 40 cm. Wichtig ist eine gemeinsame Farbfamilie.

Gehört ein Fernseher ins Schlafzimmer?

Besser nicht. Bildschirme halten wach und holen den Alltag ins Bett. Eine Leseleuchte und ein leiser Wecker genügen.

Persönlich beraten lassen

Wie Bettwäsche, Tagesdecke, Plaid und Kissen zusammen wirken, sehen Sie am besten in echt. Bei RUMÖLLER - Feine Schlafräume in Hamburg-Blankenese (Elbchaussee 582) und im ELBE Einkaufszentrum (Osdorfer Landstraße 131) stellen wir Ihnen gern ein Bett zusammen, das zu Ihrem Schlafzimmer passt. Vereinbaren Sie hier einen Beratungstermin oder rufen Sie uns an unter +49 40 860913.

Hier finden Sie unsere Decken und Plaids