Was haben Bettenmachen und Erfolg gemeinsam?

7. September 2021 | Journal

Hätten Sie gedacht, dass das morgendliche Bettenmachen eine Quelle des Erfolgs sein kann? Vermutlich nicht! Wir verraten Ihnen, warum es so einfach ist, sein Leben positiv zu beeinflussen und warum gerade dieses morgendliche Ritual ganz entscheidend für den ersten erfolgreichen Schritt ist.


“Mach Dein Bett” 

Offizier William McRaven publizierte zu diesem Thema 2014 das Buch “Mach dein Bett”, das viele Wochen die Bestseller-Liste der News York Times anführte. Das, was viele von uns als “reine Zeitverschwendung” betrachten, beschreibt der Buchautor als Fundament für einen erfolgreichen Tag. “Wenn du die Welt verändern willst, fang mit den kleinen Sachen an.” 

Er begründet dieses Ritual mit dem ersten Schritt und dem Wunsch, unseren Tag strukturierter und damit positiver gestalten zu wollen. Das Bettenmachen ist dabei quasi, das erste ToDo, das wir erfolgreich bewältigt haben. Und so gibt es dem Menschen ganz zu Beginn des Tages ein kleines Gefühl von Selbstwirksamkeit.

„Wenn du die Laken glattziehst, das Kissen ausschüttelst, bekommst du einen Sinn für Ordnung und Struktur. Für den Tag, für dein Leben.”


Sind Bettenmacher auch noch glücklicher?

Damit nicht genug! Laut einer Studie mit fast 70.000 Befragten des US-Magazins Hunch.com, sind Menschen, die ihre Betten morgens machen, auch noch glücklicher. 

Insgesamt 71% der Befragten, die morgens ihr Bett aufbereiten, fühlen sich zufriedener. Sie leben vornehmlich im eigenen Haus, sind körperlich fitter und mehrheitlich zufrieden mit ihren Jobs. 62% der Nicht-Bettenmacher gaben an, dass sie mit Arbeits- und Wohnsituation weniger zufrieden seien. 


Liegt es jetzt am Bettenmachen oder an der Situation?


Diese Frage lässt sich nicht eindeutig und umfassend beantworten. Doch Fakt ist, dass wir bereits mit den kleinen morgendlichen Handgriffen, wie Kopfkissen aufschütteln und Bettdecke falten, bereits das Gefühl bekommen, etwas sichtbares erledigt zu haben. Das lässt uns motivierter und glücklicher in den Tag starten. Quasi ein erstes Erfolgserlebnis. 

Zudem hilft es uns, unsere Gedanken in einem aufgeräumten Umfeld besser zu sortieren. Aus psychologischen Untersuchungen ist bekannt, dass uns Rituale dabei helfen, uns in unserer komplexen und schnelllebigen Welt besser orientieren zu können. Ein gemachtes Bett gibt uns also Kontrolle über unsere Wohnsituation und ob wir uns wohl fühlen oder nicht. 

Schlussfolgernd kann man sagen, dass Bettenmachen eine wunderbare Tugend ist, um Eigenschaften wie Gewissenhaftigkeit, Selbstdisziplin, Ordnungsliebe oder Durchhaltevermögen positiv zu bestärken - Eigenschaften, die sowohl für die Verfolgung unserer Ziele ganz maßgeblich sind, uns in unübersichtlichen Zeiten helfen einen klareren Kopf zu behalten und uns das Gefühl vermitteln Einfluss auf das eigene Leben nehmen zu können.


Kleine Randnotiz zum Schluss

Am 11. September ist übrigens der internationale „Mach-Dein-Bett-Tag“. Vielleicht eine gute Gelegenheit, um die Bettlaken glattzuziehen, sowie die Decken und Kissen aufzuschütteln.

Wir wünschen einen erfolgreichen Start in den Tag

Ihr RUMÖLLER BETTEN Team