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Rumöller  - Feine Schlafräume

Das richtige Kopfkissen finden: Auf diese 10 Fakten kommt es an

Das richtige Kopfkissen füllt den Raum zwischen Schulter und Hals so aus, dass Ihre Wirbelsäule im Liegen eine gerade Linie bildet. Welche Höhe und Form Sie dafür brauchen, hängt vor allem von drei Dingen ab: Ihrer Schlafposition, Ihrer Schulterbreite und der Härte Ihrer Matratze. Seitenschläfer brauchen meist ein höheres Kissen, Rückenschläfer ein deutlich flacheres und Bauchschläfer ein sehr flaches oder gar keines.

Schenken Sie Ihrem Rücken die Aufmerksamkeit, die er verdient. Denn viele Beschwerden lassen sich schon im Vorfeld gezielt vermeiden. Ein ganz wesentlicher Faktor ist ein Bettsystem, das zu Ihnen passt: Matratze und Kissen sollten auf Ihre Schlafposition, Ihre aktuellen Beschwerden und Ihre Körperproportionen abgestimmt sein. Hier verraten wir Ihnen die wesentlichen Fakten für die Wahl des richtigen Kopfkissens.

Welches Kopfkissen passt zu welcher Schlafposition?

  • Seitenlage: mittelhohes bis hohes Kissen, je nach Schulterbreite. Gut geeignet sind ein Nackenstützkissen oder ein stützendes Kissen in 40 x 80 cm.
  • Rückenlage: deutlich flacher als in der Seitenlage, am besten ein flaches Nackenstützkissen.
  • Bauchlage: ein sehr flaches Kissen oder ganz ohne Kissen. Lassen Sie auch Ihre Matratze prüfen.

Fakt 1: Ein gutes Kissen muss den Nacken stützen

Ergonomisch gesehen sollte das richtige Kopfkissen den Hohlraum ausfüllen, der zwischen Schulter und Wirbelsäule entsteht. Beim deutschen Klassiker in der Größe 80 x 80 cm werden Nacken und Halsmuskulatur leider nicht optimal gestützt. Wir empfehlen Ihnen daher, lieber zu schmaleren Kopfkissen in den Größen 40 x 80 oder 60 x 80 cm zu greifen.

Fakt 2: Auf die Lage kommt es an

Trennen Sie sich zunächst von allen überflüssigen Kuschelkissen, denn die haben während des Schlafes nichts im Bett zu suchen. Wer das für sich passende Kissen finden möchte, sollte zuerst einmal seine Schlafgewohnheiten kennen: In welcher Lage schlafen Sie ein, und in welcher wachen Sie morgens auf?

Fakt 3 für Seitenschläfer: Nase und Bauchnabel bilden eine Linie

Wenn Sie am liebsten in Seitenlage schlafen, muss Ihr Kopf gut gestützt werden. Ihre Wirbelsäule sollte vom Hals bis zum Becken eine gerade Linie bilden. Dabei liegen Nase und Bauchnabel auf einer Linie.

Helfen kann hier ein Nackenstützkissen. Diese gibt es in unterschiedlichen Höhen, Elastizitäten und Materialien. Die höhere vordere Kante füllt den Raum zwischen Schulter und Hals optimal aus, der Hinterkopf kann in der Mitte weich einsinken. Im Trend liegen weiche, höhenverstellbare Modelle, zum Beispiel aus verschiedenen Lagen, die sich individuell einstellen lassen. Beim DORMABELL Nackenstützkissen „Cervical“ aus Naturlatex etwa passen Sie die Höhe mit zwei herausnehmbaren Platten an.

Fakt 4 für Rückenschläfer: Ihr Kopf darf weder abgeknickt noch überstreckt sein

Wer überwiegend auf dem Rücken schläft, sollte darauf achten, dass das Kinn frei liegt und die Nasenspitze zur Zimmerdecke zeigt. Nur so haben Sie, ergonomisch gesehen, die perfekte Rückenlage.

Auch für Rückenschläfer ist ein Nackenstützkissen die beste Lösung. Achten Sie bei der Stärke jedoch darauf, dass die benötigte Höhe deutlich geringer ist als in der Seitenlage.

Fakt 5 für Bauchschläfer: Ihre Matratze ist zu hart

Der Grund, warum Sie am liebsten auf dem Bauch schlafen, könnte sein, dass Ihre Matratze zu hart ist. Lassen Sie Ihre Matratze in diesem Fall gern von unseren Experten überprüfen.

Wenn Sie sich dennoch nicht umgewöhnen können oder möchten, empfehlen wir Ihnen ein sehr flaches Kissen, oder Sie verzichten im Bett ganz auf ein Kopfkissen. So bleibt Ihr Nacken in der Bauchlage möglichst wenig verdreht.

Fakt 6: Je breiter die Schultern, desto höher das Kissen

Ob Sie ein flaches oder ein prall gefülltes Kopfkissen wählen sollten, hängt neben Ihrer Schlafposition auch von Ihren Proportionen ab. Als Faustregel gilt: Je breiter die Schultern, desto voluminöser darf auch das Kissen sein. Menschen mit schmalen Schultern empfehlen wir ein eher flacheres Kissen.

Wie fein diese Abstimmung sein kann, zeigt das Nackenstützkissen „Cervical“: Es ist in acht Varianten erhältlich, von sehr zierlichen Personen und Kindern bis zu breitschultrigen Seitenschläfern auf festen Matratzen.

Fakt 7: Kissen und Matratze sind unzertrennlich

Bei der Wahl des richtigen Kissens muss auch immer die Matratze mitbetrachtet werden. Tendenziell gilt: Je härter die Matratze ist, desto höher darf das Kissen sein. Je weicher sie ist, desto niedriger. Denn auf einer weichen Matratze sinkt die Schulter tiefer ein, und der Abstand zwischen Kopf und Liegefläche wird kleiner. Wenn Sie ohnehin über eine neue Matratze nachdenken, finden Sie hier unsere Matratzen.

Fakt 8: Kissenkauf zur Morgenstunde

Wenn Sie sich ein neues Kissen kaufen möchten, empfehlen wir Ihnen zum einen eine fachkundige Beratung. Zum anderen sollten Sie die verschiedenen Modelle am Morgen oder Vormittag ausprobieren. Denn am Abend, wenn wir müde sind, finden wir (fast) alle Modelle bequem.

Welche Füllung passt zu Ihnen?

Neben Form und Höhe entscheidet die Füllung darüber, wie sich Ihr Kissen anfühlt und wie Sie es pflegen:

  • Daunen und Federn: anschmiegsam und weich, lassen sich gut in Form schütteln. Mehrkammerkissen verbinden beides: Beim RUMÖLLER SUPREME 3-Kammer-Kopfkissen stützt ein Innenkissen aus Federn und Daunen, außen liegen reine Gänsedaunen. Das RUMÖLLER SUPREME Daunenstützkissen „Goose“ bringt diese Idee in die Form eines Nackenstützkissens. Mehr Modelle finden Sie bei unseren Daunenkissen.
  • Faser: bei 60 °C waschbar und deshalb besonders für Allergiker geeignet. Beim RUMÖLLER BASIC Faserkissen können Sie Füllung herausnehmen oder ergänzen und so die Höhe anpassen. Weitere Modelle finden Sie bei unseren Faserkissen.
  • Latex: formstabil und elastisch, typisch für ergonomische Nackenstützkissen. Hier ist meist nur der Bezug waschbar.

Welche Füllung zu Ihrem Liegegefühl passt, ob Sie gestützt werden oder weich liegen möchten, lesen Sie ausführlich in unserem Ratgeber Welches Kopfkissen passt zu mir?

Fakt 9: Eine gute Pflege ist unerlässlich

Gerade hochwertige Kissen sollten gut gepflegt werden: Schütteln Sie Ihr Daunen- oder Federkissen jeden Morgen auf und lüften Sie es, damit die Feuchtigkeit, die wir im Schlaf abgeben, gut ausdünsten kann. Wie oft Sie Ihr Kissen je nach Füllung waschen sollten und wie es danach richtig trocknet, lesen Sie in unserem Ratgeber Kopfkissen waschen und pflegen.

Fakt 10: Mein Kissen und ich, einfach unzertrennlich?

Wer kennt nicht das kindliche Verlangen nach dem kuscheligen Geruch des eigenen gemütlichen Bettes. Aber manchmal hat man doch das Gefühl, fast nur noch auf dem Bezug zu liegen. Das kommt daher, dass die Federn im Laufe der Zeit immer zerpflückter werden, die Fasern verklumpen oder die Füllung insgesamt ihre Elastizität verliert. Deshalb sollten Sie Ihr Kissen alle 2 bis 3 Jahre gegen ein neues tauschen, da es dann verbraucht ist.

Ein einfacher Test: Wenn Ihr Kissen morgens platt bleibt, obwohl Sie es aufschütteln, oder wenn Sie mit Nackenverspannungen aufwachen, ist es Zeit für ein neues.

Häufige Fragen zum richtigen Kopfkissen

Welches Kopfkissen ist das richtige für Seitenschläfer?

Seitenschläfer brauchen ein Kissen, das den Raum zwischen Schulter und Hals ausfüllt, damit Nase und Bauchnabel auf einer Linie liegen. Gut geeignet sind Nackenstützkissen oder stützende Kissen in 40 x 80 cm. Je breiter Ihre Schultern, desto höher darf das Kissen sein.

Welche Kopfkissengröße ist die beste?

Wir empfehlen schmalere Kissen in 40 x 80 oder 60 x 80 cm. Beim klassischen 80 x 80 cm großen Kissen werden Nacken und Halsmuskulatur nicht optimal gestützt.

Wie hoch sollte mein Kopfkissen sein?

Das hängt von Schlafposition, Schulterbreite und Matratze ab. Seitenschläfer brauchen das höchste Kissen, Rückenschläfer ein deutlich flacheres, Bauchschläfer ein sehr flaches. Auf einer harten Matratze darf das Kissen höher sein als auf einer weichen.

Brauchen Bauchschläfer ein Kopfkissen?

Nicht unbedingt. Wir empfehlen ein sehr flaches Kissen oder gar keines. Oft ist eine zu harte Matratze der Grund für die Bauchlage; lassen Sie sie gern von uns prüfen.

Wann sollte ich mein Kopfkissen austauschen?

Etwa alle 2 bis 3 Jahre, spätestens wenn es sich nicht mehr aufschütteln lässt, verklumpt ist oder Sie mit Nackenverspannungen aufwachen.

Unser Service: Wir beraten Sie persönlich

Ob Sie am Ende wirklich richtig liegen, kann und sollte idealerweise eine zweite Person begutachten. Bei RUMÖLLER - Feine Schlafräume helfen wir Ihnen bei der Auswahl des richtigen Kopfkissens. In unseren kostenfreien Beratungsgesprächen analysieren wir Ihre Schlafgewohnheiten und stellen gemeinsam mit Ihnen das für Sie perfekt zugeschnittene Bettsystem aus Kopfkissen, Matratze und Unterfederung zusammen.

Sie finden uns in Hamburg-Blankenese (Elbchaussee 582) und im ELBE Einkaufszentrum (Osdorfer Landstraße 131). Vereinbaren Sie hier einen Beratungstermin oder rufen Sie uns an unter +49 40 860913.

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