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Rumöller  - Feine Schlafräume
Bunte Handtücher auf einem Haufen
Bunte Handtücher auf einem Haufen

Handtücher richtig waschen: Das Geheimnis traumhafter Frottiertücher

Kennen Sie diesen besonderen Moment nach einer ausgiebigen Dusche oder einem wohltuenden Bad? Das Gefühl, wenn Sie sich in ein flauschiges Duschtuch hüllen und die Geborgenheit von kuschelweichem Frottier spüren? Feinste Frottierwäsche macht die Zeit in unserem privaten Spa perfekt. Wir verraten Ihnen, worauf es bei der richtigen Pflege und Hygiene von Handtüchern und Co. ankommt, damit sie lange weich und wertvoll bleiben.

Handtücher waschen auf einen Blick

  • Temperatur: 60 °C
  • Waschmittel: weiß mit Vollwaschmittel, farbig mit Colorwaschmittel ohne optische Aufheller
  • Weichspüler: nein, er macht Frottier weniger saugfähig
  • Schleudern: mit hoher Drehzahl 
  • Trocknen: im Trockner (Programm „Schranktrocken“) oder hängend an der Luft, im Schatten
  • Bügeln: nein
  • Wechseln: Handtücher mindestens alle drei Tage

Frottier wechsle dich: Wie oft sollten Sie Handtücher wechseln?

Wie oft Sie Ihre Frottiertücher wechseln sollten, hängt vom Zweck des jeweiligen Tuches und Ihrem persönlichen Waschverhalten ab. So werden kleine Seiftücher im Laufe eines Tages viel häufiger genutzt als Duschtücher und sind entsprechend häufiger zu wechseln. Für Handtücher empfehlen viele Experten, sie mindestens alle drei Tage gegen ein frisches zu tauschen. Während ausgeprägter Infektionszeiten darf es auch gern täglich sein.

Volle Saugkraft für neues Frottier

Waschen Sie alle neuen Handtücher und Badetücher aus Frottier unbedingt vor dem ersten Benutzen. Wie schnell ein Frottiertuch Feuchtigkeit aufnimmt, hängt nämlich stark vom verarbeiteten Garn ab. Walkfrottier etwa ist sofort schön aufnahmefähig. Frottier aus gezwirntem Baumwollgarn, auch Zwirngarn genannt, nimmt zu Beginn dagegen kaum Wasser auf. Dafür ist es fester, griffiger und strapazierfähiger als normales Frottier.

Do's and Don'ts beim Waschen

Genauso wie bei Ihrer Kleidung sollten Sie vor dem Waschen die Pflegehinweise des Herstellers beachten. Sortieren Sie auch hier Ihre Wäsche nach hellen und dunklen Farben, um unschöne Verfärbungen zu vermeiden.

  • Weiße Tücher: Weiße Dusch- und Badetücher dürfen mit einem Vollwaschmittel gewaschen werden, laut Etikett oft auch bei bis zu 95 °C.
  • Farbige und dunkle Tücher: Um die Farben zu erhalten, empfehlen wir ein Colorwaschmittel ohne optische Aufheller und 60 °C. Gleiches gilt für bunt gemustertes Frottier.
  • Die Dosis macht's: Lieber zu wenig als zu viel Waschmittel ist hier die Regel. Denn überdosiert bleiben Rückstände im Frottier, und die Fasern werden schnell hart.
  • Kein Weichspüler: Er legt sich wie ein Film um die Fasern und schränkt die Saugfähigkeit ein.
  • Keine Reißverschlüsse und Klettverschlüsse: Waschen Sie Frottier nicht zusammen mit Textilien mit Reißverschluss, Knöpfen oder Klett. Sie können die Schlingen herausziehen.

Schleudern: Viel hilft viel

Schleudern Sie Frottier mit einer höheren Drehzahl. Selbst 1.400 bis 1.600 Umdrehungen machen Ihren Handtüchern nichts aus. Ganz im Gegenteil: Die Fasern trocknen schneller und sind so länger hygienisch frisch.

Handtücher trocknen: Trockner oder Leine?

Ihr bester Freund und Helfer ist hier der Wäschetrockner. Er macht Ihr Frottier nicht nur schnell richtig trocken, sondern auch besonders weich und flauschig. Wählen Sie das Programm „Schranktrocken“, damit die Tücher ihre Fähigkeit zur Feuchtigkeitsaufnahme optimal behalten. Der Trockner arbeitet am effizientesten, wenn er gut gefüllt ist und Sie das Flusensieb regelmäßig reinigen.

Wenn Sie lieber an der Luft trocknen, hängen Sie Ihre Hand- und Duschtücher auf und achten Sie darauf, dass sie nicht zu schnell durchtrocknen. Nur so sind die Fasern in Bewegung und können sich optimal aufrichten. Trocknen Sie farbiges Frottier am besten im Schatten, denn direkte Sonne lässt die Farben verblassen.

Warum werden Handtücher hart?

Harte Handtücher haben meist eine von drei Ursachen: zu viel Waschmittel, das als Rückstand in den Fasern bleibt, Weichspüler, der die Schlingen verklebt, oder langsames, flaches Trocknen, bei dem sich die Schlingen nicht aufrichten können. Die Lösung steckt in den Tipps oben: sparsam dosieren, auf Weichspüler verzichten, kräftig schleudern und im Trockner oder hängend trocknen.

Das können Sie sich sparen: Bügeln

Gute Nachrichten: Bei Handtüchern ist Bügeln überflüssig. Durch Hitze und Druck werden die Fasern geplättet, was dazu führt, dass Ihr Frottier weniger saugfähig ist.

Schluss mit dem Einheitsgrau

Mit der Zeit kann Ihr Frottier vergrauen oder unschöne Verfärbungen bekommen. Dagegen helfen einfache Hausmittel wie Backpulver oder Salz: Geben Sie gelegentlich ein Tütchen Backpulver oder einen Teelöffel Salz mit in die Wäsche.

Der Frischekick: Wenn Handtücher nach dem Waschen riechen

Ihre Handtücher riechen nach dem Waschen unangenehm? Das kann viele Ursachen haben, zum Beispiel einen falschen Waschvorgang oder Ihre Waschmaschine selbst. Unser Tipp: Geben Sie Ihrer Wäsche einen Esslöffel Natron hinzu und waschen Sie die Textilien bei 60 °C. Das neutralisiert unangenehme Gerüche und lässt Ihre Handtücher wieder frisch duften. Hängen Sie feuchte Tücher außerdem nach jedem Gebrauch ausgebreitet auf, statt sie zusammengelegt liegen zu lassen.

Woran Sie hochwertiges Frottier erkennen

Gute Pflege lohnt sich vor allem bei guten Tüchern. Hochwertige Handtücher erkennen Sie an langstapeliger Baumwolle, einer dichten Schlingenstruktur und einer hohen Grammatur, also dem Gewicht pro Quadratmeter. Ab etwa 500 g/m² spricht man von einer hohen Grammatur: Das Tuch ist schwerer, dichter und nimmt mehr Wasser auf. Das ABYSS & HABIDECOR Handtuch „Super Pile“ aus ägyptischer, langstapeliger Baumwolle etwa bringt 700 g/m² auf die Waage und wird in Portugal gefertigt. Leichtere Qualitäten trocknen dafür schneller.

Die hier beschriebene Pflege gilt übrigens genauso für Gästehandtücher, Duschtücher und Bademäntel aus Frottier.

Und wann ist es Zeit für neue Handtücher?

Bei guter Pflege und je nach Qualität können Ihre Hand- und Duschtücher bis zu zehn Jahre halten. Aber wünschen wir uns nicht ab und an ein kleines Makeover im Badezimmer? Dann sind neue Frottiertücher eine einfache Möglichkeit, Ihr Bad zu verschönern.

Häufige Fragen zum Handtücherwaschen

Bei wie viel Grad sollte ich Handtücher waschen?

Bei 60 °C. Das ist hygienisch und schont die Farben. Weiße Tücher dürfen laut Pflegeetikett oft auch heißer gewaschen werden. Viele unserer hochwertigen Handtücher sind für 60 °C ausgelegt; schauen Sie im Zweifel aufs Etikett.

Warum sollte ich keinen Weichspüler für Handtücher verwenden?

Weichspüler legt sich wie ein Film um die Fasern. Das Tuch fühlt sich zwar weich an, nimmt aber deutlich weniger Wasser auf. Weich werden Handtücher stattdessen durch sparsames Dosieren, kräftiges Schleudern und den Trockner.

Wie werden Handtücher wieder weich?

Waschen Sie sie mit weniger Waschmittel, verzichten Sie auf Weichspüler und trocknen Sie sie im Trockner oder hängend. So lösen sich Rückstände, und die Schlingen richten sich wieder auf.

Muss ich neue Handtücher vor dem ersten Gebrauch waschen?

Ja. Viele Frottiertücher, vor allem aus Zwirngarn, nehmen anfangs kaum Wasser auf und erreichen ihre volle Saugkraft erst nach einigen Wäschen.

Wie oft sollte ich Handtücher wechseln?

Handtücher etwa alle drei Tage, Seiftücher häufiger, in Erkältungszeiten gern täglich.

Was hilft, wenn Handtücher nach dem Waschen muffig riechen?

Waschen Sie sie bei 60 °C mit einem Esslöffel Natron und hängen Sie sie nach jedem Gebrauch ausgebreitet zum Trocknen auf.

Unser Service: Wir beraten Sie persönlich

Sie möchten Frottier fühlen, bevor Sie sich entscheiden? Bei RUMÖLLER - Feine Schlafräume zeigen wir Ihnen gern die Unterschiede zwischen den Qualitäten und helfen Ihnen, die passenden Handtücher für Ihr Bad zu finden. Sie finden uns in Hamburg-Blankenese (Elbchaussee 582) und im ELBE Einkaufszentrum (Osdorfer Landstraße 131) oder erreichen uns telefonisch unter +49 40 860913.