Aus dem Newsletter Oktober 2017

So kaufen und pflegen Sie Ihre Frottierwäsche

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Wer kennt ihn nicht den wunderbaren Unterschied zwischen den dünnen, verfärbten Duschtüchern, die beim Abtrocknen kratzen und bei denen sich die Haut hinterher immer noch feucht anfühlt und jenen voluminösen Duschtüchern in traumhaft schönen Farben, die mit einem daunenweichen Feeling und exzellenter Saugkraft ein ganz besonderes Wohlgefühl erzeugen.

Doch wie finden Sie die richtigen Duschtücher und wie pflegt Sie sie, damit Sie eine lange Zeit diesen Genuss in Ihrem Bad haben.

Materialien für Hand-, Dusch- und Badetücher

Tücher werden gerade im Sport- oder Treckingbereich gern aus Kunstfaser/Microfaser hergestellt. Da die Fasern keine Feuchtigkeit aufnehmen, können Sie ausgewrungen und nach einer kurzen Trocknungsphase wieder in den Rucksack oder die Sporttasche verpackt werden. Gerade das geringe Gewichte ist hier von Vorteil. Da Kunstfasern die Feuchtigkeit jedoch nicht aufnehmen können, bleibt als Nachteil immer noch das Gefühl der Feuchtigkeit, selbst wenn die Haut eigentlich trocken ist.

Duschtücher aus Baumwolle sind Luxus pur und herrlich weich. Aus feinstem flauschigen Baumwollfrottier sind Hand- oder Badetücher unglaublich angenehm auf der Haut. Auch nach vielen Wäschen sind hochwertige Duschtücher formstabil und geben Ihnen eine lange Zeit das Gefühl von exklusivem Luxus.

Welche Arten von Baumwoll-Frottier gibt es?

Frottier wird auf Spezialwebmaschinen hergestellt, wobei die Schlaufen beim Webvorgang gebildet werden. Die charakteristische Schlingenbildung wird dadurch erreicht, dass der Schussfaden beim Weben über die Schlingen läuft. Im Bereich der Badwäsche wird überwiegend „Webfrottier“ eingesetzt und kann unterschieden werden in

Walkfrottier:

Dies ist ein extrem flauschiger und weicher Stoff mit einer hervorragenden Saugfähigkeit. Bei der Herstellung wird Einfachgarn in lockeren Schlingen verwendet. Beim Walkverfahren erzielt man einen fülligen, weichen Griff, der sich flauschig anfühlt und besonders saugfähig ist und erzeugt ein absolut angenehmes Hautgefühl.

Zwirnfrottier:

Zwirnfrottee wird aus Garnen erzeugt, die eine sog. verzwirnte Struktur haben. Dadurch verleiht es Handtüchern und anderen Produkten einen festeren Griff, einen gewissen Massageeffekt und einen robusteren Charakter. Mit seinen gezwirnten Schlingenfäden ist er besonders zur Massage geeignet.

Veloursfrottier:

Handtücher aus Velourfrottier zeichnen sich durch eine besonders weiche, samtige Oberfläche aus, da die Einfachgarnschlingen in einem aufwändigen Verfahren aufgeschnitten werden. Diese Vorgehensweise verleiht dem Endprodukt eine samtene Optik und einen äußerst angenehmen Griff. Da die Saugfähigkeit allerdings, durch die aufgeschnittenen Schlingen, nicht sehr hoch ist wird häufig nur eine Seite aus Velourfrottier gestaltet und die andere aus Walkfrottier, um die gute Saugfähigkeit zu erhalten. Velourfrottier wird häufig für die Herstellung besonders hochwertiger Bademäntel sowie zum Bedrucken von bunten Strandtüchern verwendet.

Wie pflege ich meine Frottierwäsche aus Baumwolle?

Häufigkeit

Wie oft man seine Handtücher wechseln sollte, ist eine Frage der individuellen Präferenz. Experten empfehlen jedoch, spätestens nach einer Woche die Handtücher zu wechseln, um die Bildung und Ausbreitung von Keimen zu verhindern.

Temperatur

Zwar muss man üblicherweise Frottiertücher nicht mehr kochen, aber man kann sie bedenkenlos bei 60 °C waschen, um sie hygienisch sauber zu bekommen.

Waschmittel

Das richtige Waschmittel ist entscheidend, wenn man die Farben der Tücher erhalten möchte. Für strahlendes Weiß kann man ab und an ein handelsübliches Bleichmittel hinzufügen, um das leuchtende Weiß zu erhalten.

Für buntes Frottier benutzt man am besten Color-Waschmittel, die weder Bleichmittel noch optischen Aufheller enthalten. Vollwaschmittel sollte man, da es überwiegend eine dieser beiden Komponenten (Bleichmittel oder optische Aufheller) enthält, auf keinen Fall einsetzen, da ansonsten die intensive Farbigkeit oder das geschmeidige Pastell verloren geht.

Weichspüler

Weichspüler sollten auf keinen Fall verwendet werden. Er umhüllt die Fasern im Tuch, glättet sie und macht sie gleichzeitig beweglicher und flexibler. Dies hat aber zur Folge, dass die Fähigkeit zur Feuchtigkeitsaufnehmen reduziert wird. Darüber hinaus reagieren viele Menschen mit Allergien bzw. Hautreizungen auf Weichspüler.

Schleudergang

Durch den Schleudergang wird mehr Wasser abgegeben und es bleibt weniger Restwasser zurück. So bleibt das Handtuch nicht nur schön weich, sondern es wird auch von elektrostatischer Aufladung verschont und bleibt länger sauber.

Trockner

Ein Wäschetrockner verhilft Handtüchern aufgrund des hohen Lufteinschlusses am besten zu lockeren und weichen Fasern. Dabei sollte der Trockner nicht zu heiß eingestellt werden, um die Tücher nicht schrumpfen zu lassen. 

Bügeleisen

Frottiertüchern sollte man möglichst nicht bügeln, da sonst die Fasern in den Tüchern flach gedrückt werden. So saugen sie schlechter Feuchtigkeit auf und fühlen sich weniger weich an.

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